Am 21.05.2026 waren wir zur Heißausbildung, mit 6 Kameraden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Preetz vier PA-Träger, aus Schilksee, durchliefen das Training zusammen mit drei PA-Trägern, aus Suchsdorf. Zusätzlich waren zwei Kameraden, welche den PA-Lehrgang noch vor sich haben, als Unterstützer dabei.
Ziel der Ausbildung war es, den Umgang mit dem Strahlrohr, sowie die sichere und korrekte Türöffnung von Brandräumen zu trainieren. Dies konnten wir in einem feststoffbefeuerten Brandübungscontainer unter realistischen Bedingungen trainieren.
Zu Beginn stand der theoretische Teil auf dem Plan. Hier wurden zunächst die Mechanismen eines Brandes erklärt, dabei ging es einerseits um die Brandausbreitung vom Entstehungsbrand zum Vollbrand, aber auch um die Gefahren bei der Brandbekämpfung. Im Vordergrund stand hierbei der Flashover, welcher bei der Türöffnung zum tragen kommt. Hierbei entzünden sich Gase in der Luft und es kommt zur einer extrem schnellen Brandausbreitung.
Im Anschluss folgte ein praktischer Ausbildungsteil zum Umgang mit dem Hohlstrahlrohr. Dabei wurden verschiedene Sprühbilder sowie die richtige Technik zur Rauchgaskühlung geübt. Zusätzlich wurde das grundsätzliche Vorgehen bei einer Türöffnung durchgesprochen. Hier lag der Fokus besonders auf der Kommunikation im Trupp sowie der Kontrolle der Tür.

Nachdem sich alle Teilnehmer mit vollständiger Atemschutzausrüstung ausgerüstet hatten, begann die eigentliche Heißausbildung im Brandcontainer.

Unter realistischen Bedingungen konnten die Trupps die
zuvor besprochenen Inhalte anwenden. Bereits beim Betreten des Containers waren die hohen Temperaturen und die eingeschränkten Sichtverhältnisse deutlich spürbar. Die Trupps wechselten sich
kontrolliert ab, führten Rauchgaskühlungen durch und beobachteten kontinuierlich das Brandverhalten. Besonders eindrucksvoll war die direkte Wahrnehmung der Hitzeentwicklung unter der Rauchschicht.


Zum Abschluss der Ausbildung wurde gemeinsam besprochen, wie die eingesetzte Ausrüstung nach einem solchen Einsatz am sinnvollsten abgelegt und zurück gebaut wird. Dabei wurde insbesondere auf die sichere Ablage der Atemschutzgeräte sowie den Umgang mit kontaminierter Einsatzkleidung eingegangen.
In der abschließenden Nachbesprechung tauschten sich alle Teilnehmer über ihre Erfahrungen aus. Dabei wurden sowohl positive Abläufe als auch mögliche Verbesserungen angesprochen. Insgesamt war die Ausbildung für alle Beteiligten sehr lehrreich und bot eine wertvolle Möglichkeit, Erfahrungen unter möglichst realistischen Einsatzbedingungen zu sammeln.




