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Training für den Ernstfall - Gewöhnung an die Hitze bei einem Brand
Bei sommerlichen Temperaturen ging es am 14.08.20 in den Abendstunden für 10 Kameraden zur Feuerwehrtechnischen Zentrale nach Preetz, um einen Durchgang im Feststoffbrandcontainer zu durchlaufen. Vor Ort erwarteten uns zwei motivierte Ausbilder und ein vor Kurzem erbauter Container, der es, wie sich später rausstellte, in sich hatte.

Zunächst begangen wir aber mit einer kurzweiligen Theorieeinheit, in der der Ablauf des Abends und grundsätzliche Verhaltensweisen vorgestellt wurden.
Nachdem wir unsere Schutzausrüstung angezogen haben, frischten wir in Zweierteams die Handhabung mit dem Strahlrohr auf und bestückten den Container mit Holzpaletten. Als dann noch das Atemschutzgerät auf den Rücken gesetzt wurde, schwitzte auch der letzte Kamerad bei sommerlichen Temperaturen von 28 Grad.


Wir begaben uns mit voller Ausrüstung in das Innere des Containers und die zuvor bereitgelegten Holzpaletten wurden angezündet.
Eindrucksvoll konnten wir spüren, wie schnell sich in einem Raum Hitze entwickeln kann und welche Temperaturen bei einem Zimmerbrand zu erwarten sind. Immer wieder schlugen uns Flammen entgegen, die über die Helme hinwegrollten. Es folgten für die Kameraden einige Löschübungen, die bei mittleren, dreistelligen Temperaturbereichen (über 500 Grad Celsius) durchaus anstrengend werden konnten.



Trotz der körperlichen Herausforderung war dies, so sind sich alle Kameraden sicher, eine tolle Erfahrung und ein gelungener Ausbildungsabend. Durch den vorbeugenden Brandschutz wurden Wohnungsbrände in den letzten Jahren für Feuerwehren immer seltener. Umso wichtiger, im Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Und so wurde auch direkt ein nächster, möglicher Ausbildungstermin im Brandcontainer ins Auge gefasst.